The Cinematics - Movement In Light
Die schottischen Highlands. Die Schafe befinden sich im Vergleich zu den Menschen hoffnungslos ca. 20:1 in der Überzahl und die Musiklandschaft wird von akkordeonbasierter Folkmusik dominiert. Und trotzdem haben sich die vier jungen Herren von The Cinematics gefunden um uns ein Dutzend Songs in der Tradition von The Smiths, Interpol und Franz Ferdinand zu kredenzen. Manch einer wird sie dieser Tage im Vorprogramm von Snow Patrol gesehen haben, wobei sie aber auch vorher schon mit Bands wie Billy Talent in Deutschland zu sehen waren. Und die Songs können meist sogar richtig was, die Single „Break“ beispielsweise kommt mit der Mitwipp-Garantie und selbst verdächtige Textpassagen wie „Darkness Can Sometimes Be A Pleasure To Me“ gehen flockig über die Lippen. Mit der Wahl von Produzenten-Goldfinger Stephen Hague konnte die Band wenig falsch machen, hat der doch in der Vergangenheit auch schon bei New Order und Blur großes geleistet und sorgt auch hier wieder für ein Tanzflächen-füllendes Werk, das wohl mit offenen Armen empfangen werden wird. Man hat irgendwie den Eindruck, dass mehr in der Band steckt, als es auf das Album geschafft hat, aber das lässt ja dann Luft für Entwicklung mit den nächsten Alben. (tj)




