PDHM - Who Knows The Unknown
Wow, das geht ja mal schmissig los, gleich der Opener "Count Your Blessings" weiß voll zu überzeugen. Erinnert mich spontan an die erste Killswitch Engage, die Roadrunner veröffentlicht hat. Da dachte ich auch erst, dass da zwei Leute singen, war dann aber doch nur einer... bei den Briten PDHM sind aber tatsächlich zwei Sänger im Boot, die noch dazu Brüder sind. Besonders Alistair McGee, der für die melodiösen Passagen zuständig ist, weiß voll zu überzeugen und erinnert mich immer wieder mal an Only Living Witness. Leider sind nur sechs Songs, alle um die vier Minuten, auf diesem Album (oder ist das noch ne EP? egal...) vertreten. Der Insel-Fünfer hat ein gutes Händchen beim Mischen der genau richtig dosierten Anteile aus tightem Metal, nem Pfund Rock und auch Groove und hebt sich durch die gekonnten Wechselbäder aus Geschrei und cleanen Vocals aus der Masse der Veröffentlichungen heraus. Neben dem bereits erwähnten saustarken Opener würde ich noch "As Good As Dead" als Anspieltipp nennen, bei dem die Band etwas Geschwindigkeit rausnimmt und auch im Midtempo zu überzeugen weiß. Etwas Abzug gibts für die Kürze der Darbietung, den etwas schmalbrüstigen Sound und das nichtssagende Coverartwork. (tj)




