How It Ends - So Shall It Be
In der Info der Plattenfirma wird diese Band aus Philadelphia als genau das Richtige für Fans von Hatebreed, Crowbar, Entombed und Down angepriesen. Cool, also genau das richtige für mich. Und in der Tat, mal von dem Down Vergleich abgesehen, trifft es das recht gut. Die Band verquickt schwere, zermürbende Riffs a la Crowbar mit dem Drive von Hatebreed. Außerdem würde ich evtl. noch Bolt Thrower als Referenz heranziehen, da How It Ends eine ähnlich verwüstende Wirkung entfachen. Wirklich nach diesen Bands klingen tun sie deshalb aber nicht, der Sound ist durchaus eigenständig. Gleich im ersten Song "Empty Nothing Forever" wird ein Double-Bass Gewitter losgetreten, das von schwerem Riffing unterstützt wird. Der Gesang erinnert mich etwas an Slipknot und kommt absolut engagiert und angepisst rüber. Ein weiterer Höhepunkt ist der Song "Thou Shall Not" der mit einem starken Riff und coolen Grooves aufwartet. Dieses Schema zieht sich durch alle Songs und es ist eine wahre Freude wie die Band immer wieder originelle Riffs aus dem Hut zaubert. Die Produktion ist superfett und verleiht dem Album das typische Sludge-Feeling. Extra Erwähnung sollte das sehr geile Artwork bekommen das von dem Relapse Records Mann Orion Landau stammt der u.a. auch für Nile gearbeitet hat. Das Potential dieser Band ist sicherlich noch nicht vollkommen ausgereizt. Allerdings ist dieses Debüt schon sehr stark und man darf gespannt sein was Album Nummer 2 bringt. Das dürfte dann eine sieben-punkte Platte werden. (rg)




