Impious - Holy Murder Masquerade
Fast drei Jahre haben Impious gebraucht um den Nachfolger zu dem 2004er Werk „ Hellucinate “ zu veröffentlichen. „Holy Murder Masquerade“ zeigt die Band von ihrer besten Seite. Die Band kombiniert Death mit Thrash Metal und schafft es trotz des sehr hoch liegenden Härtelevel die Songs sehr eingängig zu gestalten. Das Quartett prügelt sich zügig durch die elf Songs und spart dabei nicht mit messerscharfen Riffs. Parallelen zu frühen The Haunted sind durchaus vorhanden, Impious gehen aber prinzipiell ihren eigenen Weg und klingen noch ein gutes Stück fieser als ihre Landsmänner. Die Solos wurden deutlich von Slayer beeinflusst, fügen sich aber perfekt und ohne zu nerven in die energiereichen Songs ein. Songs wie „Bloodcraft“, „Bound And Bleed“ oder der majestätisch, schleppende Titeltrack sind absolute Anspieltipps und geben einen Eindruck der hohen Qualität die Impious bieten. Die Songs setzten sich bereits nach kurzer Zeit im Gehörgang fest, dazu verhelfen die eindringlichen Vocals, coolen Melodien sowie das originelle und treffsichere Riffing. Auch in Punkto Abwechslungsreichtum macht die Band alles richtig und wechselt pfeilschnelle Moshgranaten mit schleppenden Monstern ab oder streut Samples ein. Konzeptionell zieht sich durch Platte die Geschichte eines im Namen Gottes mordenden Massenmörders, was auch in dem dicken Booklet in Comicform sehr cool illustriert wird. Wer auf den Mix aus brutalem Death Metal und traditionellen Thrash mit modernem Anstrich steht wird von dieser Scheibe nicht im Geringsten enttäuscht werden. Daumen hoch. (rg)




