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Lodown - Black Horse

Label: RCD Music  •  Genre: (Stoner-)Rock  •  Wertung:5 / 7

User-Wertung: keine  •  Dezember 2006

Und noch ne coole Band aus Kanada. Aber glücklicherweise keine, die in irgendeiner Weise auf einen grade fahrenden Zug aufspringt, die vier von Lodown klingen fast schon bewusst unmodern, nix mit Samples, Streichern, Emo oder gar Metalcore. 1992 hätte man das wohl bei Grunge eingeordnet. Eine Mischung aus The Cult, Monster Magnet und Kyuss (oder meinetwegen QOTSA) sorgt in fast 50 Minuten für kontinuierliches Mitwippen und –nicken und gleichzeitig für völliges Fehlen von Langweile. Die Band wuchs in Windsor, Ontario auf, was jetzt nicht nach ner zwingenden Musikerkarriere klingt, wenn man aber weiss, dass die Stadt nur eine Menge Wasser von Detroit (Rock City!) trennt, ist es schon nicht mehr so verwunderlich, dass die Band so gut weiss, wie man das Haus rockt. Die ersten beiden Songs „One In A Million“ und „Pucifer“ rocken direkt geradeaus, beim folgenden „Rivet“ nimmt man etwas das Gas weg und groovt sich durch einen herrlich düsteren Song mit viel Atmosphäre, der manchmal sogar etwas an Killing Joke erinnert! Der längste Track ist dann an vorletzter Stelle der sechsminütige Titeltrack, der sich langsam anpirscht und sich zu einem hypnotischen Groover aufbaut bevors mit „Dirty Heshan“ noch mal nen richtigen schnellen Rocker zum Rausschmeißen gibt. Sänger Mike Edwards ist genau der richtige Mann für den Job, er verfügt über eine kräftige Röhre, hat aber auch ein Händchen für Melodien. Seine Band sorgt für treffende musikalische Akzente ohne jede Egofrickelei und die überfette Produktion von Darius Szczepaniak ist dann das Sahnehäubchen aufs gelungene Produkt. Mit dem schlichten Cover und Booklet haben sie leider versäumt ein rundum gelungenes Werk abzuliefern, das Auge isst ja bekanntlich mit, und das sieht leider nach gar nichts besonderem aus und erinnert eher an Demveröffentlichungen – schade! (tj)

Helldriver Magazine Und noch ne coole Band aus Kanada. Aber glücklicherweise keine, die in irgendeiner Weise auf einen grade fahrenden Zug aufspringt, die vier von Lodown klingen fast schon bewusst unmodern, nix mit Samples, Streichern, Emo oder gar Metalcore. 1992 hätte man

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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