Poostew - Plutocracy
Poostew aus Münster konnten sich mit ihrem Debüt “The Struggle†bereits einen guten Namen in der Grindcore Szene erspielen und die kürzlich erschienene Split mit Japanische Kampfhörspiele machte bereits Appetit auf das neue Album. Dieses liegt nun in Form von „Plutocracy“ vor. Die Band brettert 14 neue Songs in weniger als 22 Minuten herunter. Spielerisch macht das Trio keine Gefangenen. Vergleiche zu Bands wie Misery Index, Dying Fetus oder auch frühe Brutal Truth könne bedenkenlos gezogen werden. Die Songs warten alle mit ultraschnellem Schlagzeuggeballer sowie messerscharfem Riffing auf. Immer wieder nimmt die Band die Geschwindigkeit zurück und verpasst dem Hörer eins mit der tonnenschweren Groove-Keule. Heftige Kreisch/Grunz Vocals dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Die Songs sind alle sehr direkt und kommen ohne Schnörkel aus. Melodien sind eine Seltenheit, meist haut die Band voll auf die zwölf. Poostew haben es ohne Zweifel raus ultrabrutale Songs zu schreiben die dennoch genügend Abwechslung bieten und nie stumpf daher kommen. Die Songs wurden in ein äußerst druckvolles Soundgewand gehüllt, was zusätzlich für Power sorgt. Mit „Plutocarcy“ haben Poostew ein rundum gelungenes Album abgeliefert was in der Grindcore/Death-Metal Gemeinde sicherlich einige Freunde finden dürfte. (rg)




