One Fine Day - Damn Right
Ne riesen Portion Glück, gute Businesskontakte am End aber wahrscheinlich wohl beides haben den Jungs schon Supportshows für My Chemical Romance, Simple Plan, Udo Lindenberg (!) und der Bloodhound Gang beschert. Hier nun also das zweite Album der Band und man will es offensichtlich wissen. Der Opener und Titeltrack „Damn Right“ geht gleich sehr flott nach vorne los, Melodien werden im Bandkosmos offensichtlich groß geschrieben und somit geizt man auch nicht mit Singalongs und Tanzflächenfegern. Neben der Band selbst zeigt sich Jan-Dirk Poggemann für die gelungene Produktion verantwortlich und den kennt man dann wohl am ehesten von den Donots. Und wo wir grad beim Namenfallenlassen sind, Henning Wehland tritt bei „A Fire Within“ zum Duett an. Um nicht zu eindimensional durch die Musikwelt zu schippern hat die Band hier und da ein paar elektronische Spielereien und auch ein paar ruhige Nummern eingebaut, wobei „My Revolution“ für meinen Geschmack etwas zu gezuckert ist und schon fast cheesy wirkt und auch „Fading Grey“ eher aufgesetzt und gewollt rüberkommt. Die Band punktet immer dann, wenn sie ihre Trümpfe ausspielt, und die sind eindeutig auf der Seite der rockigen Smasher zu suchen. Neben dem bereits erwähnten Opener sei da auch besonders auf „Not Ready To Go“ verwiesen. Zum von Cindy Lauper gecoverten „She Bop“ kann ich nichts sagen, ich kenn das Original entweder nicht, oder erkenne es in der Version von One Fine Day nicht wieder. Ein gutes, aber kein überragendes Album. (tj)




