Lowdown - Antidote
Pantera sind unwiederbringlich Geschichte und es war klar, dass irgendwann jemand meinen würde, dass man diese Lücke schließen und ihr Erbe antreten muss. Und direkt mit den ersten Tönen des Openers „Inside Revelations“, möchte man die fünf Norweger dann tatsächlich in Nostalgie schwelgend knuddeln, dass sie dieses Album aufgenommen haben. Bereits 2001 haben sie mit ihrem allersten Liveauftritt überhaupt gleich ein nationales Nachwuchsfestival für sich entschieden und jetzt liegt bereits ihr zweites Album vor. Über den fetten Sound wundert man sich nur solange, bis man dann die Credits liest und den Namen Daniel Bergstrand entdeckt. Meshuggah und In Flames wissen schon warum sie immer wieder mal seine Dienste in Anspruch genommen haben. Die ersten Tracks wie „Inside Revelations“, „Nothing Will Come“ usw. schrauben einem also so richtig schön die Rübe ab, bevor der Putz dann spätestens nach dem vierten Song irgendwie blättert... Pantera-Nostalgie gut und schön, das gerät dann aber über satte 11 Songs als etwas uninspiriertes Ziel, genau wie das wenig kreative Riffing. Gut gestartet, aber leider nicht ins Ziel gekommen. Die Erstauflage erscheint im Digipack mit Bonus-DVD samt Making of, Liveauftritt und zwei Videoclips.(tj)




