The Arcane Order - Machinery Of Oblivion
Projekte und kein Ende in Sicht… es drängt sich einem ja schon fast der Verdacht auf, dass manche Musiker chronisch unterbeschäftigt, geklont und/oder hyperaktiv sind. Scavenger hiess dieses Projekt eigentlich ursprünglich als es 2000 vom Gitarristen Fleming C. Lund ins Leben gerufen wurde. Der Däne verdient seine Brötchen hauptsächlich bei Invocator, war vorher aber auch schon bei Autumn Leaves tätig. Nachdem das Interesse seitens Lund dann etwas nachliess ging er 2003 mit neuem Elan ans Projekt, suchte sich ein LineUp zusammen und nahm 2004 die instrumentalen Parts fürs erste Demo in den Jacob Hansen Studios auf. Ein prominenter schwedischer Sänger sollte für die Gesangspassagen sorgen, lieferte aber innerhalb von sieben Monaten Wartezeit keinerlei Material und so wandte sich die Band an ihren langjährigen Bekannten Kasper Thomasen von Raunchy. Der war hellauf begeistert und so gabs dann 2005 endlich das ersehnte Demo in dessen Folge sich die Band für Metal Blade als künftige Heimat entschied. Wenn es sich schon um ein Gitarristen-Projekt handelt, dann spielt die auf dem Debut „Machinery Of Obliveon“ folgerichtig auch eine Hauptrolle. Riffs galore, gerne auch mal technische Spielereien, vertrackte Parts und natürlich Soli. Jedoch nie allzu egozentrisch und zum Selbstzweck, meist verliert man den Song und vor allem die Power nicht aus den Augen. Stichwort Power, der Schlusspart von “Bloodlust“ ist dank entsprechendem Gesang schon nah am Power Metal, ebenso wie auch der Abschlusstrack “The Sanity Insane“. Bei „“Flames Of Liberation“ wildert man mit Blastbeats etwas in derberen Regionen. Über weite Strecken Modern Thrash a la The Haunted meets Soilwork, nur dass die Dänen hier etwas Prog dazugeben und auch zärtlich mit Sequenzern arbeiten. (tj)




