Recbow - Ode To Summer
Sieben Songs, knapp 24 Minuten – Album oder doch EP? Keine Ahnung und an sich auch nicht wirklich wichtig! Fett ist es, das ist direkt nach den ersten Tönen des Openers “Out Of Center“ klar. Der Sänger Michael Eisenburger (ehemaliger Musical-Performer u.a. für Tabaluga!) ist sehr hingebungsvoll am Werk, manch einem mag das zwar gelegentlich etwas zu extrovertiert sein, aber bei anderen wird´s dafür umso mehr punkten. Der Sound der Band ist sehr modern und amerikanisch geprägt, beim zweiten Song „Four Times Down“ wird sogar kurz gerappt. Die Kölner Band, die seit 2001 aktiv ist, hat es im Januar zum „Demo des Monats“ im Metal Hammer geschafft und ist noch ohne Plattenvertrag, könnte mir aber vorstellen, dass bei dem Grad an Professionalität bald die eine oder andere Firma anklopft. Macht also an sich Spaß, ist wie gesagt sehr amtlich produziert, auch schön gestaltet und wird bestimmt sein Publikum finden. Bei mir bleibt selbst nach mehrmaligem Hören zwar ein positiver Eindruck, aber umhauen tut mich das alles nicht, berührt mich wenig und klingt irgendwie so Zielgruppen-fixiert, ich habs irgendwie lieber, wenn Bands ne Seele haben. (tj)




