The Arcane Order - The Machinery Of Oblivion
The Arcane Order bestehen aus ehemaligen Mitgliedern von Autumn Leaves, Invocator, Submission und Raunchy. Stilistisch tendiert die Band in Richtung des modernen melodischen Death Metals wie ihn In Flames oder Soilwork vor allem mit ihren neueren Werken prägten. Es darf also schon auch mal ein Keyboard zum Einsatz kommen. Auf melodische Vocals und allzu aufdringliche Melodien verzichtet die Band jedoch meist und verlässt sich stattdessen lieber auf eher brutale Stilelemente. Hier wird der Death-Metal Aspekt noch groß geschrieben. Auch Thrash-Metal Einflüsse finden ihren Weg in den Sound von The Arcane Order. Der Sound klingt ziemlich kühl und maschinell, steht der Band jedoch sehr gut. Auf „The Machinery Of Oblivion“ befinden sich insgesamt zehn Songs. Alle sind technisch absolut perfekt und mit reichlich Energie dargeboten. Dennoch will mich die Schiebe nicht so recht überzeugen. Die Songs unterscheiden sich untereinander kaum und verfügen über wenig markante Punkte, der Wiedererkennungswert ist also sehr niedrig. Auch in Sachen Dynamik passiert relativ wenig, die Band bolzt stetig auf hohem Aggressionslevel voran und bietet nur wenig Abwechslung. Außerdem zerschneiden immer wieder ziemlich deplatziert wirkende und unnötige Solos die Songs. Dass die Band jedoch auch anders kann, beweisen sie in dem letzten Song „The Sanity Insane“, in dem Sänger Kasper dann doch auch seine klare Gesangsstimme zum Einsatz und die Band Variation ins Songwriting bringt. Geht doch. Leider zu spät und so ist „The Machinery Of Oblivion“ leider nur ein passables melodic Death-Metal Album unter vielen. (rg)




