Chrome Division - Doomsday Rock´n Roll
Der erste Satz im Info triffts doch schon ganz gut, von „... devilishly dirty Rock´n´Roll straight out of Norway“ ist dort die Rede. Das dreckige Dutzend Songs rotzt dann auch gut vor sich hin, diverse Schweinerock-Bands tauchen ebenso vor dem inneren Auge auf wie ein verwarzter mit weissen Cowboystiefeln und eisernen Kreuzen ausstaffierter Brite, während die innere Nase (die ich mal eben erfunden habe) irgendwie eine Mixtur aus Hochprozentigem, Leder und verbranntem Gummi erschnüffelt, macht also alles Spaß. Um aber mal ehrlich zu sein, ist das aber auch nichts wirklich Besonderes. Warum bringt also ein Label wie Nuclear Blast eine Band an den Start, die jetzt ja nicht wirklich 100%ig in den Label-Rooster passt? ... die Antwort findet sich im Kleingedruckten. An einer der Gitarren steht ein gewisser Herr Shagrath und anfänglich prügelte Lex Icon an den Kesseln. Ersteren kennt man vielleicht als den Sänger von Dimmu Borgir, zweiterer war ehemals auch bei Dimmu, gerbt aber heute bei The Kovenant die Felle. Das ganze ist also ein Projekt für den Dimmu-Sänger um seine Sleaze-Rock-Seite auszuleben (ja, auch Mötley Crüe blitzen hier und da auf), na fein. Wie gesagt, ist echt ein amtliches Album, aber ich glaube ohne das Namedropping wären die nicht so prominent gesignt worden. (tj)




