Chaosbreed - Brutal
Gleich nach den ersten Takten dieser Platte schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Left Hand Path“. In der Tat erinnern Chaosbreed an das Bahnbrechende Entombed Debüt. Hier wird ursprünglicher Death Metal geboten. Ohne Schnörkel und Effekthascherei sondern einfach und direkt. Die Protagonisten wissen dabei wie das klingen muss. Schließlich verfügen sie über jahrelange Erfahrungen im Genre. Bekanntestes Bandmitglied dürfte wohl Esa Holopainen sein der bekanntlich die Gitarre bei Amorphis bedient. Sänger Taneli Jarva sang die ersten drei Alben von Sentenced ein und auch die anderen Musiker haben sich die Sporen bei verschiedenen Bands verdient. Bei Chaosbreed ist aber neben geballtem Know-How auch der Wille vorhanden dem Death Metal ein Stück seiner Ursprünglichkeit wieder zu geben. Die Band legt wenig Wert auf ausgefeilte Melodien oder Soli sondern fährt fetteste Killerriffs auf und mäht mit ihrem Groove alles nieder. Es sind sowohl schnelle Blastbeats als auch düstere Doom-Riffs zu hören. Chaosbreed lassen mit diesem Album den schwedischen Death Metal Sound von Bands wie Entombed oder Dismember wieder aufleben und wissen damit auch voll zu überzeugen. „Brutal“ ist wie „Left Hand Path“ nur mit einem besseren Sound. (rg)




