Moneen - The Red Line
Nachdem Moneen gut drei Jahre damit verbracht haben ihr letztes Album „Are We Happy With Who We Are Right Now“ zu betouren veröffentlichen Moneen nun ihr neues Werk. Die Band ist ihrem Stil treu geblieben und sitzt Stilistisch zwischen den Stühlen von Taking Back Sunday und Muse sowie einem Hauch Elliot. Emotionale Rockmusik mit Hang zu krachigen Post-Hardcore Gitarrenläufen. Fragile Zerbrechlichkeit verschmilzt mit rauer Aufbruchsstimmung, eingängige Melodien paaren sich mit vielschichtigen Klangmustern. Moneen komprimieren groß angelegte Epen in kompakten Rocksongs und verleihen eingängigen Rocksongs bedeutende Tiefe. Das neue Album vermag noch mehr als der Vorgänger zu fesseln und zu verzaubern. Wenn Sänger Kenny Bridges von seinen Visionen einer besseren Welt oder Beschreibungen der Gegenwart singt und dabei scheinbar den ganzen Weltschmerz in seine Stimme legt, läuft der eine oder andere wohlige Schauer den Rücken herunter. Nicht weniger als elf großartige Songs haben Moneen auf dem neuen, von Brain McTernan, produziertem Album vereint. Einzelne besonders hervorzuheben ist da unnötig. Die Band durchläuft dabei all möglichen Hochs und Tiefs, von knackigen Rocksongs bis hin zu sehr ruhigen Stücken. Immer wieder gibt es neue interessante Feinheiten in den Songs zu entdecken. „The Red Line“ hat also die besten Vorraussetzungen eines dieser zeitlosen Alben zu werden. Wer mit den oben genannten Bands etwas anfangen kann sollte sich diese Platte unbedingt besorgen. (rg)




