Wilson JR. - Introinvasion
Die ersten Sekunden des Albums klingen wie eine amerikanische Emo-Band, Jimmy Eat World oder punkigeres wie z.B. die Kanadier Billy Talent. Doch dann setzt der Gesang ein. Und der ist nun mal gar nicht englisch. Sondern bestens verständlich in deutsch verfasst. Und ob der vielen heimatsprachlichen Veröffentlichungen in diesem Bereich liegt ja erst mal der Verdacht nahe, dass da jemand auf einen fahrenden Zug aufspringen möchte, weils halt grade gut läuft für Deutschrock. Beruhigend ist da dann schon, dass keine Frau am Mikro steht und die Musiker jenseits der 20 Jahre sind. Zudem gibt es die Band schon seit Ende 2003 - und da war das ja noch nicht so fett mit Deutschrock. Unterm Strich ist das Album dann deutlich der sogenannten “Hamburger Schule†(Tomte & Co.) verbunden, obwohl man ja aus Würzburg kommt und geografisch so gar nicht nah dran an der Hansesadt ist. Überzeugt nicht vollends, ist mit nur 38 Minuten auch recht kurz geraten, hat aber sehr gelungene Momente und ich glaube mit englischem Gesang würds mir deutlich besser gefallen. Die Jungs leisten aber ordentlich Überzeugungsarbeit, will sagen spielen jede Menge Konzerte, u.a. auch Fettes wie Rock am Ring bzw. im Park. (tj)




