Integrity - Palm Sunday CD/DVD
Die frühen Releases von Integrity waren ohne Zweifel ein großer Einfluss für viele spätere Bands. Ihr düsterer Mix aus Metal und Hardcore hat viele Fans gefunden und Teile der heutigen Szene maßgeblich beeinflusst. In letzter Zeit hatte sich die Band um Frontmann Dwid jedoch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Schwache Releases, dumme Äußerungen und zuletzt eine überflüssige Raritäten-Sammlung ließen die Band nicht gerade in einem glorreichen Licht erscheinen. Als ob sie ihren Namen noch weiter in den Dreck ziehen wollen erscheint nun mit Psalm Sunday das wohl beschissenste Live Album für das je Geld verlangt wurde. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1992 und beinhalten Songs wie „Those Who Fear Tomorrow“, „Judgement Day“, „Dawn Of A New Apocalypse“ oder „Rebirth“. Insgesamt zehn Tracks. Die Soundqualität ist jedoch dermaßen beschissen, dass das anhören zur Tortur wird. Die Platte klingt wie ein fürchterlich schlechtes Kassettenrecorder-Bootleg, das jemand aus der hinteren Reihe mitgeschnitten hat. Zusätzlich zur Audio-CD gibt es dieselbe Show auch noch auf DVD, natürlich mit dem gleichen Sound. Ergänzend darf man sich aber nun noch an einem grobkörnigen und verwackelten Bild ergötzen zuzüglich Bildstörungen. Die oberdummen Ansagen von Dwid (“Fuck the College Kids” oder „Let´s see what violence is“) fallen angesichts der schlechten Qualität dieses Releases in der Wertung kaum ins Gewicht. Es ist wirklich eine Frechheit für ein Produkt wie dieses Geld zu verlangen. „Palm Sunday” ist in meinen Augen reine Fan Abzocke. (rg)




