Incarnated - Pleasure Of Consumption
Polen hat sich inzwischen einen Ruf als fruchtbares Land für extremen Metal erarbeitet. Auch Incarnated stammen aus dem östlichen Nachbarland und haben sich extremen Tönen verschrieben. Laut Selbstauskunft orientieren sie sich am schwedischen Death-Metal der frühen 90er und somit an Bands wie Grave, Dismember, Entombed und Unleashed. In der Tat sind Verwandtschaften nicht von der Hand zu weisen. Die Instrumente haben die Herren bis zum geht nicht mehr herunter gestimmt und die simplen Riffs werden flott und mit Punk-Rock Geist herunter geschrammelt. Dazu ballern Drums im oberen Tempobereich und ein Shouter grunzt ins Mikro als gebe es kein Morgen. Mit oben genannten Death-Metal Ikonen würde ich Incarnated aber dennoch nur sehr ungern in Verbindung bringen. Dafür sind sie einfach zu schlecht. Die Songs sind absolut stumpf und undifferenziert. Dasselbe Geschrammel und Gegrunze über 13 Songs. Einmal abgesehen vom gelegentlichen Drosseln der Geschwindigkeit gibt es auf der ganzen Platte keine Variationen, von markanten Momenten ganz zu schweigen. Dazu kommt, dass die Produktion unter aller Sau ausgefallen ist. Die Drums klingen hohl und elektronisch, Bass und Gitarre bilden einen einzigen Brei. Finger weg. (rg)




