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Hawthorne Heights - If Only You Where Lonely

Label: Victory Records  •  Genre: Emo  •  Wertung:5 / 7

User-Wertung: keine  •  März 2006

Als Hawthorne Heights ihr Debüt „The Silence In Black And White“ veröffentlichten war die Band für mich lediglich ein ganz brauchbarer Taking Back Sunday Klon. Inzwischen hat sich die Band, zumindest in den USA, einen respektablen Status erarbeitet und immerhin 700.000 Einheiten des Debüts abgesetzt. Die Chancen, dass das nun erscheinende zweite Album der Jungs direkt in die US-Charts schießt ist also recht hoch. Aber was steckt wirklich dahinter? Stilistisch hat sich wenig getan, Hawthorne Heights klingen in meinen Augen noch immer verdammt nach Taking Back Sunday lediglich etwas glatter. Geboten wird also poppiger Emo-Rock mit reichlich Herzschmerz Lyrik, zuckersüßen Melodien und sowohl melancholischen als auch beschwingenden Momenten. Mal klingt das zart und zerbrechlich, dann darf aber auch schon mal etwas deftiger gerockt und sogar geschrieen werden. Qualitativ konnte sich die Band beachtlich steigern. Charmante Melodieführung, charismatischer Gesang und interessante Arrangements versehen fast jeden der 12 Songs mit Ohrwurmpotential. In Punkto Songwriting macht die Band absolut nichts falsch. Problematisch empfinde ich jedoch die Tatsache, dass die Songs noch immer sehr austauschbar klingen. Die Band hat es einfach noch nicht geschafft eine eigene Identität zu entwickeln. Zu sehr stehen sie noch im Taking Back Sunday Schatten deren Tiefgang Hawthorne Heights zu keinem Zeitpunkt erreichen. Handwerklich ist „If Only You Where Lonely“ also ein absolut gelungenes Emo Album mit guten Songs, denen jedoch dieses gewisse Etwas fehlt was dafür sorgt, dass sie sich nicht nur im Ohr sondern auch im Herz festsetzen. (rg)

Helldriver Magazine Als Hawthorne Heights ihr Debüt „The Silence In Black And White“ veröffentlichten war die Band für mich lediglich ein ganz brauchbarer Taking Back Sunday Klon. Inzwischen hat sich die Band, zumindest in den USA, einen respektablen Status erarbeitet und immerhin

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

weitere Artikel: Review: The Silence In Black In White, 2004 (rg)
Review: Fragile Future, 2008 (rg)
Review: Midwesterners: The Hits, 2010 (rg)