Action Action - An Army Of Shapes Between Wars
Dass 80er Synthie Sounds wieder cool klingen können, haben Action Action mit ihrem Debüt bereits bewiesen. Jetzt veröffentlicht die Band Album Nummer zwei. Die Trademarks sind noch immer dieselben. Erwähnte schräge 80er Keyboard Sounds (kann sich noch jemand an C64 Spielesounds erinnern?) werden mit Indie-Rock kombiniert und zu einem poppigen aber dennoch schrägen Sound zusammengebastelt. Auch hat die Band wieder mit Cindy Lauper Hausproduzent William Wittmann gearbeitet. Verglichen mit den Vorgänger hat die Band sich in eine weniger grelle und quirlige Richtung entwickelt. Der Grundtenor der Platte ist wesentlich düsterer als beim Debüt und es haftet ein leichter Goth-Touch an manchen Songs. Nichts geändert hat sich jedoch an der fesselnden Stimme des Frontmanns. Seine Gesangsmelodien hätten ebenfalls bestens in die 80er gepasst verleihen den Songs aber oft Hitcharakter. Neben ebensolchen Hits wie „Smoke And Mirrors“, „A Tornado, An Owl“ oder “The Game†haben sich auf der Platte allerdings auch der eine oder andere Durchhänger eingeschlichen, was ziemlich schade ist. Insgesamt hat mir das Debüt einen Tacken besser gefallen, eine Enttäuschung ist „An Army Of Shapes Between Wars†jedoch keinesfalls. Action Action sind eine interessante Band für Leute die auch mal gern über den Tellerrand von harter Gitarrenmusik schauen. (rg)




