Cougars - Pillow Talk
Puhh…diese Platte zu rezensieren ist keine leichte Aufgabe. Die Cougars aus Chicago sind eine aus acht Musikern bestehende Truppe, die man nicht so leicht in eine Schublade stecken kann. Auf der einen Seite fabriziert die Band ziemlich sperrige Rockmusik die an den Nerven zerrt, auf der anderen Seite kommt aber auch eine Bläserfraktion zum Einsatz welche den düsteren Songs eine seltsame Beschwingtheit mitgeben. Das Ganze klingt irgendwie nach einer Mixtur aus Dischord-Noise, dreckigem Rock´n Roll und eben Bläsern. Seltsam, wirr und am Ende doch irgendwie cool. Auf jeden Fall völlig Eigenständig und interessant. Dennoch ist es relativ schwierig einen Zugang zu dem Sound zu bekommen. Mir ist es um ehrlich zu sein trotz etlicher Durchläufe noch nicht ganz gelungen. Im Endeffekt wird jeder für sich entscheiden müssen was von der Band zu halten ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es genau zwei Extreme gibt. Entweder man liebt die Band oder kann nichts damit anfangen. Irgendwas muss schon dran sein, schließlich hat Nirvana und Pixies Produzent Steve Albini auch diese Platte produziert. Wer auf Bands wie Rocket From The Crypt oder Murder City Devils steht sollte wohl mal reinhören. (rg)




