Helldriver - Helldriver
Nein, diese Band hat nichts mit den Machern dieses Magazins zu tun. Weder verwandt noch verschwägert, nicht mal eine flüchtige Bekanntschaft. Die Namensähnlichkeit ist wirklich rein zufällig. Die Band stammt aus Hamburg und widmet sich dem Rock´n Roll mit Rockabilly Einflüssen. Allerdings nicht in der heute modernen Form mit derben Punkeinflüssen der Marke Hellacopters oder Backyard Babies. Eher in einer ursprünglichen, etwas zahmeren und tanzbaren Version der 50er Jahre kombiniert mit dem Surfsound der 60er und einem Schuss Beat. Die Band geht insgesamt eher ruhig und minimalistisch ans Werk, ohne aufdringliche Gitarren oder wilde Schlagzeugarbeit. Im Mittelpunkt steht der charismatische Elvis-Gesang von Swingo. Dieser ist es auch was diesen gewissen Charme der Band ausmacht. Die zynischen Texte sind komplett in Deutsch gehalten und sorgen für reichlich Lacher. Dabei bleibt die Band betont cool, wenn Swingo über „Lisa Marie“ Presley und ihren beziehungstechnischen Fehltritt mit Michael Jackson, die Langeweile, die „Sonne“ oder den „Gummitiger“ singt. Für viele Bands ist die deutsche Sprache oft ein Stolperstein, nicht jedoch für Helldriver. Das Ganze ist überaus amüsant und auch musikalisch ansprechend verpackt. Cool. (rg)




