The Black Dahlia Murder - Miasma
Das Vorgängeralbum „Unhallowed“ von The Black Dahlia Murder war sehr vielversprechend. Die Kombination der Amis aus Grindcore, derbem amerikanischem Death-Metal, skandinavischem melodic Death-Metal und einer Prise Hardcore war hochexplosiv. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Nachfolger, welcher nun in Form von „Miasma“ vorliegt. Stilistisch hat sich kaum etwas verändert. Noch immer klopft sich die Band in meist höllischem Tempo durch die Songs, schmettert scharfe Schredderriffs und flitzt immer mal wieder eine flotte Melodie ab. Dazu malträtiert Sänger Trevor seine Stimmbänder abwechselnd mit hysterischen Schreien und bitterbösen Grunts. Technisch ist diese Darbietung schlicht atemberaubend, insbesondere das Schlagzeuggewitter ist total krass. Eine besondere Weiterentwicklung bzw. Verbesserungen seit „Unhallowed“ ist auf „Miasma“ jedoch leider nicht zu erkennen. So hat die Band es zwar geschafft, den Level zu halten, darüber hinaus jedoch nicht viel. Wer es gern heftig mag, ist mit dieser Platte sicherlich gut beraten und auch Freunde des Vorgängers werden nicht enttäuscht sein. Das Highlight, das hätte erwartet werden können, ist Miasma aber leider nicht geworden. (rg)




