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Junias - Signal

Label: Eat The Beat  •  Genre: Indierock  •  Wertung:4,5 / 7

User-Wertung: keine  •  Mai 2005

Das deutsche Trio Junias veröffentlicht nach einer EP aus dem Jahr 2002 mit „Signal“ nun ihr Debütalbum. Sofort nach dem Einsetzen des Gesangs drängt sich ein Vergleich förmlich auf „Placebo“. Die mal gequälte, mal kräftige aber immer zerbrechlich wirkende Stimme von Sänger Mathias erinnert stark an Placebo Sänger Brian Molko. Auch die musikalische Ausrichtung der Band ist nicht weit von deren der Engländer weg. Geboten wird vielschichtige Rockmusik, mit reichlich Emotionen. Die Platte ist sehr vielschichtig, mal sehr melodisch und verträumt, mal durch noisige Gitarrenwände und kantige Riffs geprägt. Die Übergänge sind fließend Die Band weiß zwar wie man rockt und zeigt dies auch, hält sich jedoch meistens im Zaum und werden nie richtig wütend. Allzu aufdringliche Eingängigkeit sucht man jedoch ebenfalls vergebens. Die Songs sind sorgfältig arrangiert und werden mit schönen Details wie dezenten elektronischen Versatzstücken oder Streichern ansprechend angereichert. Neben durchaus ansprechenden Songs hat die Platte jedoch auch so ihre Längen. Dann wird die Band zu ruhig, zu lasch und langatmig. Schade. Ist aber vielleicht auch einfach Geschmackssache. Wer auf Rockmusik der eher ruhigeren Gangart steht könnte mal ein Ohr riskieren. (rg)

Helldriver Magazine Das deutsche Trio Junias veröffentlicht nach einer EP aus dem Jahr 2002 mit „Signal“ nun ihr Debütalbum. Sofort nach dem Einsetzen des Gesangs drängt sich ein Vergleich förmlich auf „Placebo“. Die mal gequälte, mal kräftige aber immer zerbrechlich wirkende Stimme

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(tatsächliches Album in der Vorschau kann vom Review abweichen. )

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