Farin Urlaub - Am Ende der Sonne
Den Titel des Albums versteh ich nicht, dafür erschließt sich der Inhalt umso einfacher, Farin U. at its best again. Das Debut „Endlich Urlaub“ hat mir besser gefallen als jeder Die Ärzte-Tonträger davor, nicht das ich ein Problem mit Bela und Rod habe, daran liegts nicht. Solo kommt Farin irgendwie direkter auf den Punkt und die Songs bratzen einfach mehr. Erneut hat der Meister das allermeiste selbst eingespielt (mit ein paar Abstrichen z.B. bei den Bläsern) und auch produziert. Im Vergleich zum Debut ist ein leicht verminderter Klamauk-Faktor zu verzeichnen, dafür wird aber deutlich mehr gerockt. Natürlich kommt der Humor nicht zu kurz, Songtitel wie z.B. „Wie ich den Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettbewerb verlor“ sprechen da für sich. Abwechslungsreich und kurzweilig sind die Vokabeln, die in diesem Review natürlich nicht fehlen dürfen. Auch auf diesem Album verneigt sich der blonde Hüne musikalisch wieder gen ein paar seiner Helden, The Cure und Einstürzende Neubauten seihen hier mal Exemplarisch genannt. „Dusche“ war ja die erste Single-Auskopplung, das Album hält aber mindestens noch derer drei bereit („Alles dasselbe“, „Dermitder“, „Porzellan“), man darf gespannt sein, was da noch nachkommt. Genial versteckter Hidden-Track auch! (tj)




