Metal Mike´s Painmuseum - Metal For Life
Ha, was für ein grandioser Titel „Metal For Life“. Da ist die Marschrichtung der Platte auch schon gleich erklärt. Das Ganze erinnert mich etwas an Judas Priest zu Painkiller Zeiten gepaart mit einem ordentlichen Batzen Thrash Metal garniert mit einer Prise Death Metal. Hinter dem Schmerzmuseum verbirgt sich reichlich Metalprominenz. Metal Mike selbst hat sich als Gitarrist für Testament und Halford verdingt mit ins Boot hat er sich Leute geholt die sich in Bands wie Iced Earth, Hatred oder Riot verdingt hatten. Bekanntester seiner Mitmusiker dürfte wohl Steve DiGiorgio sein, der den Vierseiter bei Testament, Death und Sadus bediente. Um das Namenspaket fertig zu schnüren hat Roy Z. (Judas Priest, Bruce Dickinson) die Platte gemischt und James Murphy (Testament, Death) hat sie gemastert. Musikalisch klingt das genauso wie man es angesichts der Namen erwarten muss. Härtere NWOBHM mit modernen Überarbeitungen. Reichlich metallische Gitarrenläufe und ein Sänger der zwischen Eunuchen-Gekreische und tiefen Growls pendelt. Spielerisch gibt es an den Songs nichts auszusetzen und hier und da sind wirklich coole Riffs und Breaks zu hören. Insgesamt klingen die Songs für meinen Geschmack allerdings ziemlich durchschnittlich. Vorhersehbar und ohne großartige Höhen dafür aber mit einigen echten Tiefen versehen. Insbesondere der Sänger nervt tierisch da er sich scheinbar nicht für eine Tonlage entscheiden kann. Von Charisma ist keine Spur zu hören. Vielleicht kommt dieser Eindruck auch einfach daher, dass dieser Sound nicht wirklich my cup of tea ist. Daher sollten Metalfreunde die sich durch oben beschriebenen Sound angesprochen fühlen das Teil einfach mal probe hören. (rg)




